Studienband zur Geschichte der Ungarndeutschen

Im Forschungszentrum für Sozialwissenschaften (Társadalomtudományi Kutatóközpont) in Budapest wurde ein Studienband zu hundert Jahre Ungarndeutsche zusammengestellt, der vom Verlag Argumentum herausgegeben wurde*.

Keramik- und Schmuckdesignerin Szilvia Elmauer aus Mohatsch

Das Gesicht der vor allem in der Branau immer mehr an Beliebtheit gewinnenden handwerklichen Designschmuck-Linie „TündérSzelence“ (dt. ElfenSchatulle) ist eine junge Ungarndeutsche aus Mohatsch, die sich seit ihrer Kindheit für Kunst begeistert.

Stipendium für angehende Nationalitätenpädagogen ausgeschrieben

Als Initiative des Nationalitätenausschusses des Parlaments konnten sich Studenten erstmals ab Februar 2019 für ein Stipendium für angehende Nationalitäten-Kindergartenpädagogen und auch für Nationalitätenpädagogen für die Unter-, Oberstufe sowie in den Mittelschulen bewerben.

Der Verband der Deutschen Selbstverwaltungen im Komitat Weißenburg setzt seine Arbeit fort

Fördergelder kommen, Fördergelder gehen. Das charakterisierte das Frühjahr und den Sommeranfang für die Selbstverwaltungen und die Vereine im Land. Wir lassen uns aber nicht unterkriegen.

„Zwei Dinge sollen Eltern ihren Kindern geben: Wurzeln und Flügel.“

Dieser Leitspruch soll die Botschaft der neu eröffneten volkskundlichen Ausstellung in Scharkan/Bakonysárkány (Komitat Komorn-Gran) ausdrücken. Schulleiterin Benisné Melinda Manner, Vorsitzende der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung in Scharkan, hat selbst dieses Motto gewählt. Sie gilt als Anregerin und Betreuerin der langjährigen fleißigen Sammel-, Publikations- und Organisationsarbeit, die das Leben der Ungarndeutschen in der Umgebung dokumentiert.

Niveaupreise „Für das Ungarndeutschtum in der Tolnau“

Der Verband der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltungen der Tolnau verlieh den Niveaupreis des Jahres 2020 an Frau Monika Hucker und an Frau Eva Koleszár.

Kierito in Hoaka

Wenn es August war, hieß es schon in der ganzen Gegend: Kierito in Hoaka! Der Kirchtag, der Kierito, wie man ihn in unserem hienzerischen Dialekt nennt, war einst in Harkau eines der größten Feste, wenn nicht das größte Fest!

All das, was uns schriftlich gegeben ist…

Wenn wir es in Betracht ziehen, was alles über das Leben, die Sitten und Bräuche und die Geschichte der Ungarndeutschen bereits in der Form von Büchern, Artikeln, Abhandlungen, Diplomarbeiten und Dissertationen aufgeschrieben und veröffentlicht wurde, so könnte man fast denken, es sei über die Volksgruppe bereits jedes Thema behandelt.

Heuer zum dritten Mal deutsches Open-Air-Konzert in der Innenstadt von Fünfkirchen

Waschechte ungarndeutsche Blasmusik erklang am 26. Juli auf dem Jókai-Platz, in der Innenstadt von Fünfkirchen – diesen Sommer bereits zum dritten Mal.

Trachttag in Hajosch – zum achten Mal!

Wie kann man ohne Festival feiern? Das war eine Preisfrage der Hajoscher Jugend, als sie diesen Sommer ihr Tanzfest wieder veranstalten wollte. Das größte Fest der Kleinstadt, der traditionelle Orbantag, konnte wegen der Pandemie nicht stattfinden.