Gedenken an geschehenes Unrecht

Mit einer deutschsprachigen Messe in der römisch-katholischen Kirche begann die staatliche Feier anlässlich des Gedenktages der Vertreibung und Verschleppung der Ungarndeutschen am 19. Jänner in Maan (Komitat Weißenburg).

24. Festgala am Tag der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen

Die in Ungarn lebende deutsche Gemeinschaft beging dieses Jahr bereits zum 24. Mal den Tag der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen, und zwar am Jahrestag der Gründung der 1994 das erste Mal gewählten Körperschaften. Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) veranstaltete aus diesem Anlass ihr traditionelles Galaprogramm am 11. Jänner im Kodály-Zentrum Fünfkirchen.

Tscholnok: Ulmer Schachtel als Bühne

Seit Jahren war es schon ein Plan – und aus den Träumen wurde Wirklichkeit. Auf Bürgerinitiative begannen wir Spenden für die Freilichtbühne im Tscholnoker Sankt-Johannes-Park zu sammeln.

Vier Ungarndeutsche erhielten den Preis für Nationalitäten des Ministerpräsidenten

Nach achtjähriger Unterbrechung fand die Übergabefeier des vom Ministerpräsidenten verliehenen Preises für Nationalitäten wieder im Jagdsaal des Parlaments statt. Zwölf Personen und ein Ensemble wurden diesmal ausgezeichnet, unter ihnen vier Ungarndeutsche – Johann Abel, Antal Dechandt, Anna Kerner und Maria Wolfart –, die den Preis vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Zsolt Semlyén und von Staatssekretär Miklós Soltész übernehmen durften.

Deutschpädagogin Agatha Hárs feierte 70. Geburtstag

Einen erlebnisreichen Lebensweg hat Pädagogin Agatha Hárs geb. Putz. Die gebürtige Tscholnokerin gehört zu der Erlebnisgeneration von Dialektsprechern.

Maria Wolfart-Stang erhielt die Auszeichnung „Für das Deutschtum in Budapest 2019“ beim Adventsfest der Deutschen Selbstverwaltung Budapest am 9. Dezember. (Die Laudation veröffentlichen untenstehend.) Die Klasse 2B der Grundschule Pannónia im XIII. Bezirk (wo Frau Wolfart stellvertretende Vorsitzende der Selbstverwaltung ist) überraschte die Ausgezeichnete mit ihren Tänzen „Der Spielmann“, „Ich seh’ dich“ und „Florichitta“. Die Tänze hat Réka Csoszor-Szendrői den Kindern beigebracht.

Deutschpädagogen auf dem Wiener Weihnachtsmarkt

In der Adventszeit üben die traditionsreichen Weihnachtsmärkte im deutschsprachigen Raum eine besondere Anziehungskraft aus. Die Deutsche Selbstverwaltung Budapest und der Förderverein für Schulen und Kindergärten in der Hauptstadt organisieren seit vielen Jahren zu Beginn der Adventszeit für die Deutschpädagogen einen eintägigen Ausflug nach Wien.

Gala Nord: Auszeichnungen und ausgezeichnete Kulturbeiträge

Die „Drei Werischwarer“ empfingen die Gäste des Galaprogramms der Region Nord in der Aula der im Sommer in Betrieb genommenen Stadtsporthalle in Harast am 17. November. Die Haraster Dorfmusik begleitete den Einmarsch der Gemeinden in die Halle. Bei der Festveranstaltung wurden die Auszeichnungen „Für das Ungarndeutschtum der Region Nord“ an den Schwäbischen Gemischtchor Großturwall, an Frau Maria Katona-Szlávik und István Szlávik aus Paumasch sowie an János Alvincz aus Tschowanka übergeben.

65 Jahre Ungarndeutsches Volkstanzensemble Werischwar

Mit einem dreitägigen Jubiläumsfest wurden 65 Jahre Werischwarer Ungarndeutsche Tanzgruppe gefeiert. Sie wurde 1954 unter der Leitung von Georg Hidas gegründet ist also eines der ältesten ununterbrochen tätigen Ensembles der deutschen Volksgruppe. Die Choreographen Sándor Tímár, Ágoston Lányi und vor allem der langjährige Leiter Josef Wenczl schufen hervorragende Choreographien, die Werischwar landesweit, deutschlandweit, sogar weltweit bekannt und berühmt machten.

Fachtag der deutschen Selbstverwaltungen im Komitat Weißenburg

Viele sind gekommen. Der 25. und 26. Oktober war wohl ein gut gewählter Zeitpunkt. Gleich nach den Wahlen. Denn der Verband der Deutschen Selbstverwaltungen im Komitat Weißenburg setzt sich dafür ein, dass die Minderheitenarbeit im Komitat effektiver gestaltet wird.